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Pressemitteilung
10.11.2009

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Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Joachim Jonuscheit
Stv. Abteilungsleiter Terahertz-Messtechnik und -Systeme
Telefon +49 631 205-5107
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Fraunhofer IPM
Erwin-Schroedinger-Straße 56
67663 Kaiserslautern



Weitere Informationen:

→ 4. Workshop zur Terahertz-Technik

→ Terahertz-Technik

  Internationaler Terahertz-Workshop in Kaiserslautern

Die Terahertz-Technologie hat sich als neues Werkzeug in der Diagnostik sowie in der Mess- und Prüftechnik etabliert. Mit dem 4. Workshop zur Terahertz-Technik fördert das „International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging“ den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.

Am 2. und 3. März 2010 findet im Rahmen des „International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging“ der „4th Workshop on Terahertz Technology“ im Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern statt. Gastgeber für Experten aus der ganzen Welt sind das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM und die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik. Im Zentrum des Forums steht die Anwendung der THz-Technik in der zerstörungsfreien Materialprüfung, der Sicherheitstechnologie sowie in den Bereichen Biotechnologie und Pharma.

Terahertz – ein Spektralbereich mit Potenzial

Der Terahertz (THz)-Bereich ist ein bisher wenig genutzter Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen Mikrowellen und Infrarot. Lange Zeit sprach man von der Terahertz-Lücke, da es bis in die 1990er Jahre keine praktikablen Quellen für diesen Teil des Spektrums gab. Seit hier in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt wurden – unter anderem am Fraunhofer IPM –, ist die THz-Strahlung dank ihrer besonderen Eigenschaften zu einer wichtigen Zukunftstechnologie geworden: Mit ihrer Hilfe kann man versteckte Sprengstoffe oder Drogen detektieren. Sie verrät, welche Stoffe durch ein Plastikrohr fließen. Und sie kann zerstörungsfrei Schichtdicken kontrollieren und Materialfehler in Keramik oder Kunststoff sichtbar machen. THz-Strahlung ist aufgrund ihrer niedrigen Energie für Menschen und Lebewesen ungefährlich. Es gibt für die Praxis kaum Einschränkungen der möglichen Einsatzorte.

Terahertz-Wellen als Drogenfahnder

THz-Wellen durchdringen dielektrische Materialien wie Holz, Keramik, Papier oder Kunststoff. Andere Materialien wie Metalle sind dagegen für die THz-Strahlung unsichtbar. THz-Strahlung verändert sich beim Durchqueren von Gasen, Feststoffen oder Flüssigkeiten; jede Substanz hinterlässt dabei einen spezifischen Fingerabdruck – auch Sprengstoffe oder Drogen. Kommerzielle Geräte sind inzwischen am Markt erhältlich: THz-Systeme finden Anwendung in der Pharmaindustrie, der Halbleiterindustrie und in der Raumfahrt.

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